Georg Magirius

 

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Vom Reichtum des einfachen Lebens

Auf den Spuren Jesu Alternativen entdecken
172 Seiten, Matthias-Grünewald-Verlag 2006 
Lektorat: Dr. Marc M. Kerling 
EUR 14,80   ISBN 3-7867-2596-9 

... von Georg Magirius 

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Kurzbeschreibung:

Leistung, Geld und üppige Urlaubsreisen – das Prinzip, das über Jahre als selbstverständlich galt, hat Sinnrisse erhalten. Die fetten Jahre sind vorbei. Auch wer noch so fleißig Teller wäscht, wird nicht Millionär. Es ist eher umgekehrt: Selbst die, die alles richtig machen, sind vor gesellschaftlichen Abstiegen nicht sicher. In dem Buch wird davon erzählt, dass ein einfaches Leben nicht als Einschränkung, strenge Askese oder Weltflucht verstanden werden muss. Vielmehr kann die Geschichte des Jesus von Nazareth in eine Kraft weisen, die sich mitten im Alltag entfaltet. Jesu Art in die Stille zu gehen, zu feiern und zu genießen, seine Lust an Geschichten und die Kunst, durch Zuhören Menschen zu heilen – das alles sind Kostbarkeiten des einfachen Lebens. Ein anschauliches und persönliches Buch über die Sehnsucht nach dem Reichtum, der in jeder und jedem schlummert.

 

Stimmen & Rezensionen:

 

 

"Dieses Buch bereicherte mein persönliches Leben und brachte mich auf den Gedanken, mich mit dem Thema 'Reichtum und Armut' näher auseinander zu setzen und dazu meine Diplomarbeit zu schreiben." Daniela Brélaz - ihre Diplomarbeit "Reichtum trotz Armut. Geld allein macht nicht reich. Armut in der Schweiz erkennen und (in der Diakonie) begegnen" hier herunterladen

 

"Seine Gedanken öffnen neue Türen." Bockenheim-Aktiv.de


"Dieses Buch bürstet gegenwärtige Trends gegen den Strich: Es ist langsam, bedächtig, macht viele Umwege und fordert zum Nachdenken auf. Es ist faszinierend, wie der Autor immer sein Ziel erreicht und auf dem Weg dorthin überraschende Gedanken in Ecken findet, wo man sie nicht vermutet."  Johannes Stockmyer, Gemeinden in Bewegung   

"Der Verfasser erzählt nicht nur von Brötchen, Magerquark und Marmelade, sondern auch von Heidelbeerkuchen und (!) Sahne." Gereon Olbrisch, Bücher.de 

 

"Der Ausbruch aus medial verbreiteten Denkmustern ist äußerst wohltuend." Dr. Antje Schrupp, Evangelisches Frankfurt

 

"Magirius erzählt Momente aus dem Leben des Gottessohns neu und poliert so den ermatteten Glanz der Einfachheit." Susanne von Mach, Main-Echo

 

"Weitblickend hat der Theologe und Schriftsteller Georg Magirius vom 'Reichtum des einfachen Lebens' geschrieben. Seine Gedanken sind einfach und bereichernd, einfach bereichernd." Otto W. Ziegelmeier,  Theology.de

 

"Dieses Buch könnte helfen, dass ein Leben ohne Urlaub nicht zu schmerzlich wird." Kai-Uwe Woytschak,  Evangeliums-Rundfunk

 

"Eine scharfsinnige gesellschaftskritische Analyse." Ursula Thiele, Amazon.de

 

"Auch ein einfaches Leben kann schön sein, sagt der Autor." Paulinus, Wochenzeitung im Bistum Trier  

 

"Ein sehr persönliches, poetisches Buch, eine beeindruckende Anregung." Beziehungsweb.at, Wien

 

"Es knirscht." Dr. Ute Leimgruber, Die Mitarbeiterin (kfd)

 

"Ein anregendes Buch – für Menschen auf beiden Seiten des Risses, der durch die Gesellschaft geht." Prof. Dr. Karl Foitzik, Dt. Verband Evangelischer Büchereien e. V. 

 

"Der Autor zeigt, dass es einen Weg jenseits der gängigen Logik gibt." KA + das Zeichen

 

 

Interviews:

 

"Die Reichen können diesen Reichtum auch erleben, die Reichen müssen nicht nur arm sein."  Georg Magirius als Gesprächsgast von Stefannie Hoppe, "Calando, Kultur und Charaktere" (ERF)

 

"Reichtum? Der Geruch von frisch gemähtem Gras." Georg Magirius im Interview, Domradio Köln

 

„In jedem Menschen gibt es eine wunderbare Schönheit, ein farbiges Muster, zeitweise ist es überlagert, aber es kann frei gelegt werden.“ Georg Magirius im Interview mit dem Weggefährten , der Verbandszeitschrift des Kreuzbundes

 

 

Lesungskritiken:

 

"Ein Autor, der in die Welt seiner Geschichten entführen kann, eben jene Selbstvergessenheit hervorrufen kann, die der ewigen Suche neue Türen öffnet." Gabriele Lermann, Strassengazette (mit Foto) 

 

"Stille vollendet seine Geschichten." Lisa Grüterich, Rhein-Neckar-Zeitung (mit Foto) 

 

"Der Autor lässt sich nicht auf Festgelegtes festlegen." Mitteilungsblatt Neckarsteinach    

 

"Liebevoll respektlos nähert sich Georg Magirius seiner Hauptfigur: niemand geringerem als Jesus." Axel Pries,  Oberhessische Zeitung (mit Foto)  

 

"Unterhaltsame Antworten auf die Frage nach dem Lebenssinn." Armin Wronski, Offenbach-Post

 

"Die Erzählstimme musizierte schon, und Flöte und Keyboard erzählten Geschichten." Mainhäuser Nachrichten

 

Leseprobe: 

Aus dem Eingangs-Kapitel: Die Zeit des Reichtums ist vorbei  
(…) Ich werde keinen gesellschaftlich-politischen Entwurf, auch keinen Plan für ein neues Wirtschaftssystem ausbreiten. Worum es geht: Um Kleinigkeiten, die zu Schätzen werden. Ich folge dem Ruf des einfachen Lebens, werde aber auf keinen Fall Armut und schreckliche Kärglichkeiten verklären. Meine Suche nach einer neuen Einfachheit ist keine Sozialidylle nach dem Motto: „Erst wer arm ist, am Rand des Hungers balanciert oder die Grenze zum Hunger überschritten hat, weiß, was das Leben wirklich ausmacht.“ Das ist zynisch. Existenzängste, Sorgen um sich selbst, um die Familie, sind schrecklich, sie machen die Haut dünn. Aggressiv, verzweifelt ist man, müde, man fühlt sich allein gelassen. Das will und werde ich nicht zur Kostbarkeit erklären. Angst bleibt Angst, Verzweiflung ist Verzweiflung. Aber auf die Gefahr der Provokation hin wage ich zu sagen: Es kann ein Leben nach dem Abstieg geben. Was wäre sonst die Alternative? Man dürfte nur noch diejenigen lebendig nennen, denen es gelingt, wirtschaftlich gesehen die Treppe nach oben zu gehen (…)

 

 

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