Georg Magirius... und seine Bücher |
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Zwischen An- und Abpfiff eines Fußballspiels begegnet man den großen Lebensfragen. Da wir gezittert und gejubelt, zu erleben sind Aufstieg, Abstieg, Scheitern, Zusammenhalt und wunderbare Wendungen. Die Fußball-Apotheke bietet fromme und unfromme Hilfen für alle möglichen Lebenslagen.
Anwendungsgebiete: Lampenfieber, Kopfweh, Erschöpfung, niedriger Blutdruck, Ungeduld, Überlastung, Haltlosigkeit, Chaosgefühle, Unterzuckerung und bei vielen weiteren Situationen, die einem beim Spiel des Lebens widerfahren können.
Gegenanzeigen: Keine. Bei Humorlosigkeit allerdings sind vereinzelt Fälle von Kopfschütteln und Magendrücken angezeigt.
Interviews:
"Ein Buch, das verstehen lässt, wieso so viele für ihre Gesundheit Fußball brauchen." Christa A. Thiel im Gespräch mit Georg Magirius für Augenblick mal!,
PEP (Programm der Ev. Kirchen für den Privatfunk in NRW)
Interview zum Start der Fußball-WM 2010 lesen
"Fußball als Geheimrezept. Der Apotheker schickt alle Patienten ins Stadion." Veronika Schütz im Gespräch mit Georg Magirius für die Katholische Nachrichtenagentur (KNA), Interview lesen
Stimmen & Rezensionen: "Georg Magirius weiß
um die Seele des Fußballs." Stefan Behr, Frankfurter Rundschau „Das ist ein wunderbares Buch. Sehr schön, aber RAFFINIERT gemacht, ich habe mich sehr amüsiert. Und wieder einmal habe ich festgestellt, wie kenntnisreich Georg Magirius im Bereich des Biblischen ist." Gabriele Wohmann "Eine
Lektüre für Minuten, zu der man auch greifen kann, wenn der
Nachbar auf der Tribüne gerade ein Bier holen geht." Dr. Helmut Kremers,
Zeitzeichen
"Mit frommen Sprüchen wandelt der Autor die Rituale des Sports zu philosophischen Erkenntnissen wie Jesus das Wasser in Wein." Stefan Reis, Main Echo "Der Journalist und Theologe verschreibt in seinem neuen Buch leidenden Fußballfans wahrhaft göttliche Medizin." Deutsche Akademie für Fußball-Kultur "Diese Apotheke ist eine wunderbare Lektüre für die, die vom Fußball nicht viel Ahnung haben, jedoch ein spirituelles Interesse und eine grundsätzliche Offenheit Neuem gegenüber. Aber es ist ebenso interessant für Fußballfreunde, die sich im Themenkomplex Glaube und Kirche bislang nicht so recht aufgehoben fühlten." Stefan Lüttenberg, Studiendirektor mit den Fächern Latein und Chemie sowie Anhänger der SG Eintracht Frankfurt „Es sind solche überraschenden Parallelen, die Aufmerksamkeit wecken:
heiter, meist originell, manchmal auch schräg, aber nie respektlos.“ Lutz Lemhöfer,
Evangelisches Frankfurt „Treffsicher und tiefgründig.“ Christian König, Evangelische
Sonntagszeitung "Georg Magirius bringt Sachen zusammen, wo sonst keiner eine Verbindung sieht. Ich liebe unkonventionelle Ansätze!" Steven Tailor, Jazz-Flötist & Barock-Saxophonist "Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Georg Magirius und lesen Sie 'Die Fußballapothke'!" Otto W. Ziegelmeier, Theology.de
"Überaus
empfehlenswert. Ein Super-Schuss! Ein Volltreffer!" Dr.
Reiner Andreas Neuschäfer "Was mir an dem Buch besonders gut gefällt: Es liest sich, als ob man eine Mascarpone genießt. Dazu ein exzellentes Cover: Da hart gebunden, kann man es auch ins Stadion mitnehmen und sich gläubig einstimmen." Thomas Kühner, Musiker, System-Administrator und Fan von Mainz 05 "Vieles kann ich unmittelbar nacherleben. Die wahren Fans - eine verschworene Gemeinschaft, mal euphorisch, mal am Boden, mal Heulen und Zähneklappern, und dann wieder Halleluja aus tiefster Seele. Siegesfreude oder Trauerarbeit. Gerade bei der Eintracht ist man da voll mitten drin. War nicht auch die Urgemeinde eine verschworene Fangemeinschaft von Jesus und hat mit ihm Abstieg und Aufstieg erlebt? Die Gleichnisfähigkeit des Fußballs!" Horst Nold, Pfarrer und Eintracht-Frankfurt-Fan seit frühester Kindheit „Bei aller Begeisterung für die Fußball-WM tut das Buch ‚Die Fußball-Apotheke – Fromme Pillen für Fans’ gut.“ pro, Christliches Medienmagazin
Leseprobe: Befund 8: Überlastung „Geben
Sie mir irgendwas – sofort!“ Manchmal kommt die Hektik höchstpersönlich
in die Fußballapotheke. „Ich muss gleich wieder weg!“ Solche Kunden
scheinen alles im Griff zu haben. Die Kleidung ist elegant, der
Haarschnitt perfekt. Doch ich gebe ihnen kein Aufputschmittel. So etwas
erhalten sie ja in jeder anderen Apotheke. Ich höre lieber zu. Eben noch
wollten sie gleich weiter, jetzt kommen sie ins Reden: Alles laufe gut,
erzählen sie, jedoch: „Ich habe kaum noch Zeit zum Essen.“ Und nicht
nur das: Sie würden sich auch gern mehr um schöne Dinge kümmern: Bücher
lesen, ins Kino gehen oder einfach durch den Park spazieren. Das
Problem: Die Menschen in der Nähe, die Kollegen, Mitarbeiter,
eigentlich so gut wie alle verhielten sich nicht so, wie es für die
Arbeit nötig sei. Sie seien zu lahm, zu kompliziert und machen ständig
Fehler. „Um alles muss man sich selber kümmern!“ Ich widerspreche
nicht. Jeder Einwand würde diese Kunden kränken. Womöglich haben sie im
Leben einmal tiefe Ohnmacht erlebt? Wohl deshalb setzen sie alle Hebel in
Bewegung, möchten alles selbst bestimmen. Lange
haben die Kunden geredet, eine Pause entsteht. In sie hinein sage ich:
„Gehen Sie ins Stadion!“ Gleich schiebe ich eine Warnung hinterher:
Nicht in eine Business-Suite! Der Stadionbesuch soll nicht zum
VIP-Ereignis werden mit gelegentlichem Blick aufs Spielfeld. Stattdessen
soll der Überlastete während des Spiels Momente entdecken, die zeigen,
wie Entlastung möglich ist. Beispiel: Der Ball kommt rascher vorwärts
dank Ballstafetten. Selbst der Ausdauerndste müsste ansonsten bald schon
ausgewechselt werden, wäre er allein am Ball. Eindrucksvoll auch: Wenn
die Spieler sich wie auf Kommando in eine Richtung bewegen, den Gegner
unter Druck setzen – ein Rädchen greift ins andere. Genauso bei
Kontern: Die Laufwege sind abgestimmt, die Dynamik dieser Gemeinsamkeit
ist schön. Keine Fernsehübertragung kann das vermitteln, die nur einen
Ausschnitt bietet. Der Blick aufs gesamte Feld aber lässt das Gefüge
erkennen. Auch Gesten betören: Der aufmunternde Klaps, wenn einer einen
Fehler macht. Das Winken eines Verletzen: Ich brauche Hilfe! Mitspieler,
Schiedsrichter, Masseur und Arzt treten oder rennen hinzu. Bei Durst
werfen Betreuer den Spielern Flaschen zu. Natürlich klappt das Zusammenspiel nicht immer, viel wird auch geschimpft, manche winken verärgert ab. Doch selbst der beste Spieler wird keine Verantwortung übernehmen können, wenn er nicht den Wert der anderen erkennt. Im Stadion wird klar: Wer vor dem Tor niemals selber schießt, hat das Spiel des Lebens nicht verstanden. Ebenso jedoch gilt: Der Ball würde überhaupt nie vor das Tor gelangen, wenn man einander nicht die Mühe teilt. Im Stadion wird sichtbar, was für das Leben im Gesamten gilt: „Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ (Galater 6,2)
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Georg
Magirius Waidmannstraße 23 D-60596 Frankfurt am Main
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